Warum RELING?

Warum RELING?

Eine Reling gibt Halt. Aber sie hält nicht fest. Sie bietet Schutz, wenn man ihn braucht. Aber sie beschwert einen nicht, zieht einen nicht runter. Man hat immer die Wahl: zugreifen – oder nicht. Zugreifen – und wieder loslassen.

Das Fundament unserer RELING: Akzeptanz, Vertrauen, Neugier

Drei Worte, die über allem stehen. Und gleichzeitig die Basis sind. Sie stehen für eine Grundhaltung in der Sozialen Arbeit. Und begleiten uns an jedem Arbeitstag.

Akzeptanz – als bedingungslose Anerkennung unserer Gäste in ihrem „So-Sein“. In ihrem Eigensinn und ihrer Erwartungshaltung, ihrem Witz und ihrer Warmherzigkeit, ihrer Härte und ihrer Hartnäckigkeit. Alle Besucher*innen haben ihre Würde, die nicht antastbar ist. Was für uns daraus als Selbstverständlichkeit folgt? Eine Begegnung auf Augenhöhe, mit Respekt und Wertschätzung.

Vertrauen – als unbeirrbarer Glaube daran, dass in jeder Situation die Chance zu einer Veränderung liegt. Zu einem ersten Schritt, zum Segel setzen Richtung Neuanfang. Vertrauen darin, dass unsere Haltung dazu beiträgt, dass auch unsere Gäste lernen zu vertrauen – und daraus neue Kraft schöpfen. Unsere Hand (bzw. unsere RELING) ist ausgestreckt. Jede*r ist willkommen „zuzugreifen“ und um unsere Hilfe zu bitten. 

Vertrauen auch in uns als Team untereinander. Dass wir uns gegenseitig stützen und unterstützen, während unserer Arbeit aufeinander achtgeben. Vertrauen darin, dass immer jemand da ist, der ein offenes Ohr für uns hat. Dem wir auch erzählen können, wenn uns etwas belastet. Wenn wir uns um einen Gast besonders sorgen – oder wenn uns Erlebnisse traurig machen.

Neugier – als ehrliches Interesse an und besondere Aufmerksamkeit für den Alltag und die Lebenssituationen unserer Besucher*innen. Für ihre Konflikte, ihre Sorgen, ihr Glück, ihre Fantasie. Für ihre Rückschläge, ihre Fortschritte, ihre Eigeninitiative. Und ihren Mut, bei uns um Hilfe und Halt zu bitten. Vielen Dank dafür!

Akzeptanz, Vertrauen, Neugier – und Vorfreude auf jeden neuen Arbeitstag. Hier, bei der RELING.

Maren Albertsen

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